Rebenfallkäfer (Bromus obscurus)

Schreiber

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Mit seiner Fraßtätigkeit verursacht er streifenförmige (10 mm lange, 1 mm breite), leicht gekrümmte, schriftzeichenartige Fraßspuren an Blättern, Trieben und Beeren in der Zeit von Mai bis August.  Der 6 mm lange bräunlich schwarze Käfer lässt sich bei Störung schnell zu Boden fallen. Larven können an Wurzeln spiralige Fraßgänge verursachen, die bei starkem Umfang eine Wuchsdepression oder gar das Absterben der Reben herbeiführen  können.

Der Schädling überwintert als Larve im Boden undVerpuppung im Frühjahr. Der Jungkäfer erscheint im Mai und Juni und vollführt den typischen Fraß an Blättern, Trieben oder Beeren. Eiablage häufchenweise im bodennahen Bereich des Rebstammes. Die schlüpfenden Larven fressen an den Rebwurzeln.

Bekämpfung


Eier werden von best. Ameisen gefressen.

Dzt. ist der Schädling nicht bekämpfungswürdig. Der Käfer wird im Zuge anderer Bekämpfungsmaßnahmen miterfasst.

 

Quellen: „Weinbau“, Karl Bauer und Mitarbeiter, 8. Auflage 2008, Österreichischer Agrarverlag, Wien, ISBN 978-3-7040-2284-4

"Krankheiten, Schädlinge und Nützlinge im Weinbau": H. Reisenzein, F. Polesny, E. Höbaus, AGES, Österreichischer Agrarverlag, 5. Auflage 2008, ISBN 978-3-7040-2319-3